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AT&S günstig bewertet 19.12.2001
Consors Capital
Die Analysten von Consors Capital erhöhen für die Aktie AT&S (WKN 922230) ihr Kursziel auf 25 Euro.
AT&S stelle Leiterplatten her, die in den Bereichen Mobilfunk und Automotive/Telematik eingesetzt würden. Das Unternehmen habe 2.500 Mitarbeiter und produziere global. Insbesondere ein zur Zeit in Shanghai geplantes Werk, das mit der Produktion im Jahr 2003 beginnen solle, stelle ein zentrales Zukunftsprojekt dar. In China wachse der Handybestand nach Angaben des Unternehmens pro Monat um 3 bis 4 Mio. Stück. Hier sehe man sich als Zulieferer gut positioniert.
Die Krise des Mobilfunksektors habe dem Unternehmen in den letzten Monaten stark zugesetzt und zeige sich in den am 14.11.2001 veröffentlichten Halbjahreszahlen des Unternehmens. Das Unternehmen habe als Bilanzstichtag den 31.03. Der Umsatz habe mit 135,3 Mio. Euro 8,3% unter dem Vorjahreswert von 147,5 Mio. Euro gelegen. Die EPS in den ersten sechs Monaten 2001 seien mit 0,16 Euro deutlich unter den Vorjahreswert von 0,60 Euro ausgefallen.
Betrachte man jedoch die Entwicklung auf Quartalsebene, so lasse sich eine deutliche Steigerung der EPS feststellen. Im zweiten Quartal hätten die EPS 0,10 Euro gegenüber 0,06 Euro im ersten Quartal betragen. Im laufenden Quartal rechnen die Analysten von Consors Capital mit einem leichten Verlust, bedingt durch einmalige Schließungskosten für das Werk in Augsburg, in Höhe von 16 Mio. Euro.
In 2002 würden sie jedoch einen deutlichen Anstieg der EPS bedingt durch eine Verbesserung der Bruttomargen aufgrund der erfolgreichen Kostensenkungsmaßnahmen und aufgrund eines Anstiegs der Handy-Produktion erwarten. Hier würden die Analysten basierend auf Gesprächen mit Zulieferern und Produzenten mit einer Steigerung der Produktion von ca. 380 Mio. Stück in 2001 auf ca. 420 Mio. Stück in 2002 rechnen. Trotz einer nur geringen Steigerung des Absatzes von ca. 400 Mio. Stück auf 420 Mio. Stück entwickele sich die für Zulieferer mittelfristig entscheidende Produktion positiv.
Der vom CEO Herrn Dörflinger am 12.12. gegenüber der Lokalpresse kommunizierte mittelfristige Wachstumstrend von 20%, der allerdings laut AT&S nicht als konkrete Wachstumsindikation für 2002 zu verstehen sein sollte, sei jedoch in Verbindung mit Marktanteilsgewinnen durchaus auch für 2002 realistisch.
Unterstelle man diesen Trend, so resultiere ein starkes Anziehen der EPS´ bei AT&S. Zu berücksichtigen sei hierbei, dass die Auslastung der Kapazitäten über alle Werke verteilt bei 80% liege. Im wichtigsten Werk Loeben in Österreich, das für den Handymarkt produziere, liege die Auslastung sogar bei über 90%. Das heiße, dass die Produktionskosten bei einem weiteren Anstieg der Nachfrage sich dem Optimum nähern würden. Die Bruttomarge werde höher als im Boomjahr 2000 sein.
Die Bewertung sei mit einem KGV von 13,6 basierend auf dem von den Analysten für 2002 geschätzten Gewinn pro Aktie von Euro 1,22 günstig.
Die Analysten von Consors Capital erhöhen ihr Kursziel für die Aktie AT&S auf Euro 25. Zu diesem Kurs betrage das KGV basierend auf den Analysten-Schätzungen für 2002 20,4.
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